Willkommen bei Myriam – my rights as a female migrant

Du hast Probleme und weißt nicht, wohin du dich damit wenden kannst?
Du hast schlimme Erfahrungen gemacht, die dich verfolgen? Und willst darüber sprechen?
Du hast Angst, dass Dir Gewalt angetan werden könnte?
Hast du Fragen zu deinem Asylverfahren oder Aufenthalt?


Wir sind für dich da und beraten dich gerne kostenlos und vertraulich.

0170 / 9350800

Wer wir sind

Wir sind eine Frauenberatungsstelle für geflüchtete Frauen in Kiel. Wir beraten Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind. Besonders beraten wir Frauen, die rechtliche Fragen zu ihrem Aufenthalt, ihrem Asylverfahren, ihrem Bescheid oder ihrer Anhörung haben. Dazu haben wir eine Anwältin in unserem Team.
Wir beraten kostenlos, freiwillig, parteilich und vertraulich!

Unsere Angebote

Unsere Angebote für geflüchtete Frauen sowie auch für andere Beratungsstellen.

Frauen erzählen ihre Geschichte

Frauen erzählen, wie ihnen Beratung geholfen hat.

Oft gestellte Rechtsfragen

Hier findest du Antwort auf einige Rechtsfragen, die wir oft in unserer Beratung hören.

Das Frauenwerk der Nordkirche

Das Frauenwerk der Nordkirche ist eine Organisation für Frauen, die zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland gehören – d.h. für Frauen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
Das Frauenwerk organisiert und vernetzt Frauenarbeit. Das bedeutet, es bringt Frauen zusammen und in den Austausch miteinander. Dabei wird beachtet, dass Frauen die Welt auf eine ganz eigene und besondere  Art und Weise sehen und erleben. Ganz konkret wird die Arbeit umgesetzt z.B. durch organisierte Frauenreisen und Seminare sowie Ausstellungen und Vorträge. Diese Veranstaltungen haben immer Frauenthemen im Fokus. Das Frauenwerk wendet sich dagegen, dass Frauen unfair behandelt werden oder weniger Rechte erhalten als ihnen zustehen. In der Kirche vertritt das Frauenwerk kirchlich engagierte Frauen und beschäftigt sich in der feministischen Theologie mit dem Frausein im Glauben, in der Gesellschaft und in der Kirche.
Zum Frauenwerk gehören auch sozialdiakonische Einrichtungen wie das Projekt Myriam, die Fachstelle contra, die Fachberatungsstelle cara*SH sowie das Ev. Kurzentrum GODE TIED.
In seinen Angeboten wendet sich das Frauenwerk an alle Frauen.

Unsere Angebote

Wir bieten kostenlose Beratung für geflüchtete Frauen mit oder ohne Papiere an.

SprachenUnsere Mitarbeiterinnen sprechen Deutsch, Englisch, Arabisch und Tigrinisch. Für andere Sprachen organisieren wir weibliche (!) Dolmetscherinnen, die zur Vertraulichkeit verpflichtet sind.
PrinzipienWir beraten freiwillig und vertraulich und auch auf Wunsch anonym. Wir drängen dich nicht und lassen dich entscheiden. Außerdem sind wir gesetzlich verpflichtet, verschwiegen zu sein. Das gilt auch für alle Dolmetscherinnen! Wir können dich anonym beraten und unternehmen nichts, was du nicht möchtest und wovon du nicht weißt.
MobilitätWir beraten auch mobil in Kiel. Wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, kommen wir gerne zu euch!

Wir kooperieren mit anderen Beratungsstellen und arbeiten eng zusammen. Wenn eine andere Beratungsstelle das Anliegen besser beraten kann, vermitteln wir gerne und begleiten die Frauen auch dorthin – wenn sie es möchten.

Rechtsberatung

Unsere Rechtsberatung ist nur für Frauen und speziell für asyl- und ausländerrechtliche Fragen, z.B.

  • zum Asylverfahren
  • zur Anhörung
  • zum Aufenthaltsstatus
  • zum BAMF-Bescheid
  • zum Gerichtsverfahren und
  • bei frauenspezifischen Themen.

Für die Beratung sollte vorher geklärt werden, ob wir eine Dolmetscherin brauchen. Bitte bringe alle vorhandenen Dokumente und Unterlagen in die Beratung mit. Du kannst gerne einen Termin vereinbaren.

Was wir nicht anbieten

Wir können keine Wohnung suchen oder vermitteln. Wir können keine Frauen zum Jobcenter/Arzt/Sozialamt begleiten, die bei uns noch nicht in der Beratung sind.

Wir können keine Mandate übernehmen und ratsuchende Frauen anwaltlich vertreten.

Für andere Beratungsstellen oder sonstige UnterstützerInnen:

Wir bieten euch an,

  • uns bei euch oder bei Frauengruppen vorzustellen,
  • über das Asylverfahren zu sprechen,
  • Fragen von Frauen insbesondere über das Asylverfahren zu beantworten sowie
  • Informationen zu Frauenrechten und Beratungsangebote in Kiel zu geben.

Sprecht uns einfach an!

Frauen erzählen ihre Geschichte

Sara, 36 Jahre, aus dem Irak

Ich bin eine 36 Jahre alte Irakerin mit einem Universitätsabschluss und ich möchte meine Geschichte mit euch teilen. Eine bittere Geschichte über ein Leben, das ich keiner anderen Frau wünsche, denn ich erlebte Gewalt aufgrund von Traditionen und Stammeskultur. 

Die Geschichte beginnt in meiner Kindheit, die sehr schwierig war. Ich habe sieben Brüder und sie hatten die Macht und Kontrolle über mein Leben als Mädchen. Als ich etwas älter und eine Teenagerin wurde - eines der schwersten Abschnitte in meinem Leben – setzten mich meine Brüder unter Druck, behandelten mich schlecht und schlugen mich. Ich erlebte viel Gewalt vonseiten meiner Brüder.

Und die Zeit meiner 20er Jahre  - eigentlich die schönste Zeit für junge Frauen, wenn sie große Ambitionen haben und Träume entwickeln; wenn sie sich vorstellen, ihren Traummann auszuwählen, mit dem sie ihr Leben verbringen wollen, - so konnte ich das alles nicht erleben. Stattdessen wurde mein Leben zu einem Alptraum, aus dem ich wünschte aufwachen zu können.

Dies begann damit, dass ich gezwungen wurde, meinen Cousin zu heiraten, der schon eine Frau und acht Kinder hatte. Er war ungebildet und traditionell, handelte unvernünftig und war zudem im Alter meines Vaters.

Ich bekam zwei Töchter und mein Leben verlief weiter wie ein Alptraum. Ich konnte seine Grausamkeit und seinen primitiven Umgang nicht ertragen sowie den riesigen Unterschied unseres Alters und unserer Bildungsniveaus.

Niemand kann sich vorstellen, was ich jeden Tag unter ihm erleiden musste. Als ich das dritte Mal schwanger wurde und er erfuhr, dass es wieder ein Mädchen war, versuchte er das Kind zu töten, indem er mich lebensgefährlich schlug. So, als wäre ich verantwortlich für das Ungeborene und könne bestimmen, nur Jungen zu gebären. Dann zwang er mich, das Kind abzutreiben.

Ab diesem Zeitpunkt konnte ich es nicht mehr länger ertragen, bei ihm zu bleiben. Ich entschied mich zu fliehen und mit meinen Töchtern an einen weit entfernten Ort zu gehen, damit sie nicht das gleiche Schicksal erleiden müssen wie ich. Wir liefen davon und konnten uns vier Jahre lang vor ihm verstecken. In dieser Zeit lebte ich in Frieden, Respekt und Stolz. Aber leider fand er mich und kam in meine Wohnung, in der ich lebte, um mich wieder zurück zu bringen. In diesem Moment entfachte ein heftiger Streit, da ich nicht mit ihm mitgehen wollte und in diesem Streit tötete er meine 8-jährige Tochter.

Ich war so hoffnungslos und alles, was mir blieb, waren nur meine Gebete zu Gott, dem Allmächtigen, um aus diesem schrecklichen Leben heraus zu kommen. Später wurde er mit einer Gefängnisstrafe verurteilt und ich wurde von ihm durch das Gericht geschieden.

Ich wollte aus dem Land fliehen, denn ich war an einem Punkt angekommen und so depressiv, dass ich mein Leben nicht mehr weiterführen wollte. Glücklicherweise  erhielt ich die Möglichkeit nach Deutschland zu reisen und dort Asyl zu suchen. Nachdem ich hier etwas angekommen war, fühlte ich mich wie neugeboren und mein Leben begann sich langsam zu erholen.

Um meine psychische und intellektuelle Gesundheit zurück zu gewinnen erhielt ich Unterstützung und Beratung im ZIP – im Zentrum für Integrative Psychiatrie in Kiel. Später kam ich auch zum Beratungsprojekt Myriam, welches eine große Rolle spielte, mich in all den kommenden Prozeduren mit Informationen und Beratung  zu unterstützen. 

Mein Leben änderte sich völlig, als ich dann auch noch einen besonderen Mann in dem Institut traf, wo ich Deutsch lernte. Jetzt sind wir verheiratet und haben ein gemeinsames Baby. Meine Tochter wird sich nun nicht mehr allein fühlen, denn sie hat jetzt eine neue Schwester. Ich kann meine Glücksgefühle nicht beschreiben, wenn ich sehe, wie sehr sie ihre kleine Schwester liebt und sich um sie kümmert.

Ich bin so froh, meine kleine Familie zu haben, die mir hilft, die Kraft und Liebe wieder zu gewinnen, um mein Leben hier weiter zu führen. Manchmal fordert uns das Leben heraus, stark und geduldig zu sein.

Schlussendlich möchte ich der deutschen Regierung meinen Dank und Anerkennung dafür ausdrücken, dass sie mir die Türen geöffnet haben und mir ein Leben in Würde und Sicherheit anbieten. Dass sie versuchen, meine tiefen Wunden zu heilen und mich darin unterstützen, wieder eine Mutter und Ehefrau mit einer neuen Familie zu sein.

Was würdest du anderen Frauen empfehlen oder sagen?

Ich glaube, dass jede Frau ihre eigenen Schwierigkeiten und eigene Geschichte hat. Aber mit Glauben, Geduld und Bestimmtheit werden wir alle erfolgreich sein und das Leben erhalten, das wir uns wünschen.

Semhar, 23 Jahre, aus Eritrea

Ich war 19 Jahre alt, als ich mich entschied, mein Land Eritrea zu verlassen, um eine bessere Zukunft für mich zu suchen. Denn in meinem Land herrscht ein diktatorisches System.

Meine Reise begann mit der Fahrt nach Äthiopien, wo ich über ein Jahr lang in einem Flüchtlingscamp lebte. Dann erst erhielt ich die Möglichkeit mit Hilfe eines Schmugglers über Sudan nach Libyen zu reisen. Es brauchte weitere drei Monate bis ich in Italien ankam und von dort nahm ich einen Zug nach Schweden. Auch hier blieb ich eine kurze Zeit in einem Flüchtlingscamp bis ich an mein Endziel in Deutschland ankam.

In diesen zwei Jahren der Reise erlebte ich sehr schwere Zeiten und Situationen wie extremen Hunger und Durst; ich sah Menschen sterben, erlebte Vergewaltigungen, Schwangerschaft und Abtreibung.

Als ich nach Deutschland kam, wollte ich hier bleiben, weil mein Cousin hier lebt. Doch ich hatte Fingerabdrücke in Schweden abgegeben, weil ich dort Asyl beantragt hatte. Deshalb akzeptierte Deutschland meinen Asylantrag nicht und wollte mich wieder nach Schweden schicken.

In dieser Zeit fragte ich im Büro meiner Unterkunft nach Hilfe und durch sie wurde ich mit dem Projekt Myriam verbunden, welches Beratung und Unterstützung für geflüchtete Frauen anbietet. Die Mitarbeiterinnen halfen mir in Kooperation mit anderen UnterstützerInnen, eine Anfrage für ein Kirchenasyl zu stellen. Eine Kirche gab mir Schutz und ich konnte dort wohnen bleiben, bis meine Überstellungsfrist abgelaufen war und Deutschland für mein Asylverfahren zuständig wurde.  Nach zwei Monaten zog ich wieder in das Camp zurück und konnte mein Asylverfahren in Deutschland durchführen. Nach langer Suche fand ich auch endlich eine private Wohnung und bin jetzt so glücklich, eine zu haben.

Währenddessen habe ich eine Psychotherapie gemacht und ging zu mehreren Gesprächen ins ZIP – ins Zentrum für Integrative Psychiatrie in Kiel – bis sich meine Gesundheit verbesserte. So kann ich mein Leben gesünder weiterführen. Ich habe Deutsch bis zum B1 Zertifikat gelernt und später einen Job erhalten, sodass ich jetzt vollständig unabhängig bin. Ich bin jetzt sicher. Ich habe meinen Aufenthalt ein Jahr nach meinem Interview erhalten und meine Situation ist in Deutschland stabil.

Ich schaue mit Hoffnung in die Zukunft. Ich hoffe, dass ich meine Sprachkenntnisse weiter verbessere und ein höheres Sprachlevel schaffe. Außerdem möchte ich weiter studieren und in meinem Arbeitsfeld arbeiten.

Was würdest du anderen Frauen sagen/empfehlen?

Ich möchte allen Frauen, die meine Geschichte lesen, sagen: Wie auch immer die Umstände in deinem Leben sind, durch die du gehst: Gib niemals auf. Steh auf und lebe weiter dein eigenes Leben. Nimm all die Möglichkeiten in Anspruch, die du hast. Gib die Hoffnung nicht auf und versuche es einfach nochmal. Am Ende werden sich die Dinge zum Guten wenden und du wirst bekommen, was du wolltest. 

Yasmin aus dem Irak

Ich bin eine kurdisch-irakische Frau und lebe seit zwei Jahren in Deutschland. Ich heiratete im Irak und kurz nach der Heirat ging mein Ehemann nach Deutschland. Später folgte ich ihm durch die Türkei nach Deutschland und musste mich auf dem Weg Schleppern anvertrauen.

Leider war meine Beziehung zu meinem Ehemann von Anfang an keine, die auf gegenseitigem Verständnis und Respekt basierte. Schon im Irak bedrohte er mich mit dem Tod, wenn wir stritten. Als ich nach Deutschland kam, hoffte ich, dass er sich ändern würde, aber leider verlief unser Leben auf gleiche Art weiter. Ich versuchte, geduldig zu sein und gab ihm weitere Chancen, aber ich denke, dass mein Ehemann psychisch krank war. Er glaubte immer, dass ich ihn betrügen würde und er wollte die komplette Kontrolle über mein Leben. Er hielt mich ab, mit Menschen in Kontakt zu treten und kontrollierte mein Geld und meine Ausgaben auf extreme Art. Er schloss mich in unserer Wohnung ein und ließ mich oft für eine lange Zeit allein.

Ich entschied mich, ihn zu verlassen. Eine Frau, die ich kannte, empfahl mir Projekt Myriam. Ich erhielt Rat und mit ihrer Hilfe kam ich in ein Frauenhaus, ein Ort, der Schutz und Unterstützung für Frauen mit Problemen bietet.

Projekt Myriam begleitete mich durch mein eigenes Asylverfahren und nach sechs Monaten erhielt ich einen Aufenthalt. Nach weiteren Monaten zog ich aus dem Frauenhaus in meine eigene Wohnung. Dies ist für mich der erste Schritt in Richtung Stabilität und bedeutet für mich einen Neuanfang meines neuen Lebens. Mein Plan ist nun, die Sprache zu lernen und mich in die deutsche Gesellschaft und Kultur zu integrieren, damit ich mich entwickeln kann und eine bessere Zukunft habe.

Was würdest du anderen Frauen sagen/empfehlen?

Ich würde jeder Frau raten, keine Angst zu haben und niemals zu zögern, um nach Rat zu fragen, wenn sie Probleme haben.

Muna aus Somalia

Ich bin eine Somalierin, die sehr viel Schmerz erlebt hat. Dieses große Leid kann nicht vergessen werden und es hatte eine große  Auswirkung auf mein Leben.

Es ist weder möglich, dieses Leiden hier zusammenzufassen noch es aufzuschreiben. Aber ich möchte über das große Problem allgemein sprechen. 

Als ich 12 Jahre alt war wurde ich von einer Frau entführt. Sie brachte mich nach Saudi-Arabien und übergab mich einer arabischen Familie. An diesem Tag begannen meine Probleme und ich wurde eine Dienerin für die gesamte Familie.

Sie beschimpften mich durchweg und hielten mich gefangen. Jahrelang behandelten sie mich unmenschlich.

Ich versuchte zu fliehen, doch es gelang mir nicht. Je mehr ich es versuchte, umso schlimmer wurden mein Leiden und die Misshandlungen. So lebte ich in dieser Familie bis eines Tages die Hausherrin einen Verkehrsunfall hatte. Sie brach sich ihre Hände und erhielt einen Schlag auf den Kopf, sodass sie gelähmt war und im Rollstuhl saß. So war es ihr unmöglich, sich selbst zu versorgen und war ständig auf die Hilfe anderer angewiesen.

Eines Tages fuhr die Familie in den Urlaub und ließ mich mit der Hausherrin allein, damit ich mich um sie kümmerte. In diesem Moment erhielt ich die Chance zu fliehen und an diesem Tag rannte ich weg. Dieser Tag war der glücklichste Tag in meinem Leben. Später erhielt ich die Chance, nach Europa zu fliehen und in Deutschland zu leben. Ich bin frei geworden und unabhängig. Ich habe die Chance erhalten, ein glückliches Leben zu beginnen.

Ich danke allen, die mir dabei helfen und insbesondere der Deutschen Regierung.

Was empfiehlst du anderen Frauen in Deutschland?

Ich möchte gerne allen neu ankommenden Frauen sagen, dass sie stark sein müssen und den Mut aufbringen sollen, nach Hilfe zu Fragen. Verliert niemals die Hoffnung.

Layla, 25 Jahre, aus Syrien

Ich bin Layla, 25 Jahre alt und ich komme aus Syrien. Ich kam zusammen mit meiner Familie nach Deutschland. Wir erhielten einen Aufenthalt und mein Leben erschien stabil bis etwas Unerwartetes passierte. Meine Familie arrangierte eine traditionelle Hochzeit für mich mit einem Mann, den ich selbst kaum kannte. Ich erzählte meinen Geschwistern, dass ich ihn nicht heiraten möchten, aber sie akzeptierten meinen Wunsch nicht und reagierten mit Gewalt.

Gleichzeitig hatte ich einen Mann kennen gelernt und liebte ihn so sehr, dass ich mit ihm zusammen sein wollte. Aber ich traute mich nicht, meiner Familie von ihm zu erzählen. Denn unsere konservativen Traditionen halten uns davon ab, dem Wort unserer Eltern und anderen Familienmitgliedern zu widersprechen. So hatte ich nicht den Mut, mich offen gegen die Heiratspläne auszusprechen.

Mein Freund und ich suchten nach Hilfe und kontaktierten das HILFETELEFON – die Nummer für gewaltbetroffene Frauen in Not -  und sie empfahlen uns das Projekt Myriam – eine Beratungsprojekt für geflüchtete Frauen.

Von myriam erhielten wir einige Information, dass in Deutschland niemand zu einer Heirat gezwungen werden darf und jeder das Recht hat, seinen oder ihren Partner auszuwählen. Wir wurden bei vielen Entscheidungen weiter von myriam beraten.

Auch konsultierten wir einen Imam in einer Moschee um ihn über die Heirat zu befragen. Auch er sagte uns, dass laut einer Fatwa die Heirat ohne Einverständnis der Frau falsch sei. Der Konflikt zwischen meiner Familie und mir eskalierte, weil sie nicht von ihrem Willen für die Hochzeit mit diesem einen Mann ablassen konnten. Stattdessen entschieden sich mein Freund und ich zu heiraten. Weil ich so viele Bedrohungen seitens meiner Familie erhielt, zogen wir in eine andere Stadt, um ein neues Leben zu beginnen.

Nun habe ich einen Mann geheiratet, für den mein Herz schlägt. Trotz aller Schwierigkeiten bin ich meinem Herzen gefolgt und bald werden wir unser erstes Baby bekommen.

Was würdest du anderen Frauen sagen/empfehlen?

Ich möchte eine Nachricht an allen Frauen senden: Dass sie ihr Recht wahrnehmen sollen, eigene Entscheidungen für ihr Leben zu treffen und sich nicht von Ängsten und Traditionen kontrollieren zu lassen.

Oft gestellte Rechtsfragen

Diese Antworten ersetzen keine persönliche Beratung! Jeder Fall ist anders und schon kleine Abweichungen können Rechtsfolgen haben. Deshalb komm mit deinen konkreten Fragen und Dokumenten lieber in unsere Beratung.

1. Ist mein Kind deutsch, wenn es in Deutschland geboren ist?

Nein, es sei denn, eines der Elternteile hat die deutsche Staatsangehörigkeit. Es gibt eine Ausnahme, wenn mindestens ein Elternteil mindestens 8 Jahre in Deutschland lebt und noch weitere Voraussetzungen erfüllt. Ob die Geburt deines Kindes Einfluss auf dein Asylverfahren / deinen Aufenthalt hat, ist von vielen Faktoren abhängig. Wenn Du diesbezüglich Fragen hast, kannst du gerne in unsere Rechtsberatung kommen. (Kontakt)

2. Ich bin im Asylverfahren mit meiner Familie und möchte mich von meinem Mann trennen. Kann ich einen eigenen Asylantrag (mit/ohne Kinder) stellen?

Du musst keinen neuen Asylantrag stellen, sondern kannst dein Verfahren (und das deiner Kinder) von dem deines Mannes abtrennen lassen. Du bekommst dann ein eigenes Verfahren und ein eigenes Interview, falls ihr das noch nicht gemacht habt. Danach erhältst du (zusammen mit deinen Kindern) auch einen eigenen Bescheid. Wenn du Hilfe bei der Trennung des Verfahrens brauchst, kannst du gerne in unsere Beratung kommen. (Kontakt) Falls du dein Interview schon zusammen mit deinem Mann gemacht hast, aber noch keinen Bescheid bekommen hast, gibt es die Möglichkeit, noch einmal schriftlich oder in einem zweiten Interview deine ganz persönlichen Gründe nachzureichen.

3. Ich bin mit Familienzusammenführung nach Deutschland gekommen und möchte mich von meinem Mann trennen. Kann ich einen eigenen Aufenthaltstitel bekommen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Hier kommt es sehr auf deine individuelle Situation an. In einer Beratung können wir mit dir die Möglichkeiten besprechen. (Kontakt)

4. Wie funktioniert das Asylverfahren bzw. die Anhörung im Asylverfahren?

In dem folgenden Video sind der Ablauf sowie deine Rechte für die Anhörung zusammengefasst. Wenn du möchtest, können wir dich aber auch persönlich auf die Anhörung vorbereiten! (Kontakt)

5. Ich möchte die Scheidung. Was muss ich tun?

In Deutschland hat jede Frau und jeder Mann das Recht auf Scheidung und braucht keine Zustimmung einer weiteren Person. Besorge dir zunächst einen Termin bei einer Anwältin oder einem Anwalt für Familienrecht. Diese müssen wissen, ob eure Ehe staatlich registriert ist oder religiös/zeremoniell geschlossen wurde. Die Anwälte klären dich über deine weiteren Rechte auf und unterstützen dich dabei, sie einzufordern.

6. Welche Rechte habe ich an meinen Kindern nach der Trennung/Scheidung?

Grundsätzlich haben Mütter und Väter in Deutschland die gleichen Rechte an ihren Kindern. In Deutschland gibt es spezialisierte Anwälte, die sich mit Familienrecht auskennen und bei Streitigkeiten deine Rechte durchsetzen können. Du solltest dich im jedem Fall beraten lassen.

7. Mein Asylantrag wurde (teilweise) abgelehnt. Was kann ich tun?

Du solltest schnellstmöglich eine Migrationsberatungsstelle oder einen Anwalt/eine Anwältin, spezialisiert auf Asyl- und Ausländerrecht (Migrationsrecht), aufsuchen. Das ist wichtig, weil es bestimmte Fristen gibt, gegen die negative Entscheidung zu klagen. Leider sind diese sehr kurz (ein oder zwei Wochen). Du solltest dich beraten lassen, ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hat und weitere Schritte mit der oder dem Anwältin/Anwalt besprechen.

Wenn du so schnell innerhalb der Klagfrist keinen Anwaltstermin bekommen kannst, kannst du die Klage zunächst auch selbst und ohne Anwalt erheben. Wir können dich dabei unterstützen, wenn du dich rechtzeitig bei uns meldest.

Wenn du nur ein Jahr Aufenthalt bekommen hast (d.h. subsidiärer Schutz oder Abschiebeverbot) kannst du gegen die Entscheidung klagen, um einen besseren Schutzstatus zu erhalten. Dabei verlierst du nicht deinen bereits erhaltenen Aufenthalt. Ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hat, solltest du mit einer Anwältin/einem Anwalt oder mit einer Beratungsstelle besprechen.

8. Ich habe in meinem Interview nicht alles erzählt. Was kann ich tun?

Wenn du noch keinen Bescheid bekommen hast, solltest du grundsätzlich deine Gründe schriftlich oder in einem weiteren Interview mitteilen. Ob du einen weiteren Interviewtermin bekommen kannst, entscheidet das BAMF. Deswegen solltest du in diesem Fall zu einer Beratungsstelle oder zu einer/m Anwalt/Anwältin gehen.

Wenn du schon einen Bescheid bekommen hast, ist es leider zu spät, weitere Gründe beim BAMF nachzureichen. Wenn du jedoch gegen den Bescheid klagen möchtest, solltest du deinem Anwalt/deiner Anwältin alles erzählen, damit er/sie das Gericht im Klagverfahren informieren kann.

9. Ich habe subsidiären Schutz/eine Flüchtlingsanerkennung erhalten. Ich möchte Familienmitglieder aus dem Ausland nach Deutschland holen. Ist das möglich?

Prinzipiell kannst du derzeit Familienzusammenführung nur beantragen, wenn du Asyl oder Flüchtlingsanerkennung (d.h. drei Jahre Aufenthalt) erhalten hast. In diesem Fall kannst du leider nur minderjährige Kinder und deinen Ehegatten nachholen. Wenn du selbst unter 18 Jahre alt bist, kannst du deine Eltern nach Deutschland holen. Volljährige Kinder oder andere Verwandte können im Rahmen der Familienzusammenführung in der Regel leider nicht nach Deutschland geholt werden. Dazu solltest du dich aber nochmal beraten lassen.

Du musst in der Frist von drei Monaten nach Erhalt des Bescheides bei der deutschen Botschaft im Ausland oder bei der Ausländerbehörde schriftlich anzeigen, dass du deine Familie nach Deutschland holen möchtest. Versäumst du diese Frist, wird eine Familienzusammenführung schwieriger, weil die Voraussetzungen sich verändern. Du solltest dich dann auf jeden Fall an einen Anwalt/eine Anwältin wenden.

10. Meine Eltern oder anderen Familienmitglieder wollen, dass ich jemanden heirate, den ich nicht heiraten möchte. Was kann ich tun?

Zwangsheirat ist in Deutschland verboten. Du hast das Recht, frei zu entscheiden, ob und wen du heiraten möchtest. Wende dich an eine Person deines Vertrauens (z.B. Lehrerin, Beratungsstelle, Heimleitung, Jobcenter etc.) oder auch an uns. Wir können dich anonym beraten und unternehmen nichts, was du nicht möchtest und wovon du nicht weißt.(Kontakt)

Prinzipiell kannst du auch zur Polizei gehen und nach Schutz fragen. Die Polizei kann dich, wenn du möchtest, in ein Frauenhaus bringen, damit du zunächst in Sicherheit bist. In Frauenhäuser leben Frauen zusammen, die Schutz suchen. Die Adressen dieser Häuser sind geheim.

11. Mein Mann schlägt mich/ kontrolliert mich / sperrt mich ein / nimmt mir mein Geld weg/ verbietet mir Kontakt zu meiner Familie oder Freunde etc. Ich halte es nicht mehr aus und brauche Hilfe.

Wenn du akut Angst vor deinem Mann hast, kannst du Schutz in einem Frauenhaus erhalten. In deutschen Frauenhäusern können alle gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder Schutz finden. Meistens gibt es vor Ort auch ein Beratungsbüro für alle Fragen, die dann auftreten. Die Adresse ist geheim. Der Aufenthalt ist freiwillig. Du kannst jederzeit das Haus wieder verlassen.

Wenn du noch nicht sicher bist, ob du dich trennen willst, kannst du gerne eine Beratung in Anspruch nehmen. Wir können dich anonym beraten und unternehmen nichts, was du nicht möchtest und wovon du nicht weißt.

Kontakt

Du kannst uns gerne in deiner Muttersprache anrufen, auf den Anrufbeantworter sprechen oder eine Nachricht / SMS schreiben. Unsere Mitarbeiterinnen sprechen Deutsch, Englisch, Arabisch und Tigrinisch. Für andere Sprachen werden wir Dolmetscherinnen einsetzen.

Wenn du nicht mit einer Dolmetscherin aus einem bestimmten Land sprechen möchtest, kannst du uns gern Bescheid geben. Wir werden das dann berücksichtigen.

Bitte komm nicht ohne Termin in unser Büro. Wir sind nicht immer anwesend.

Muhliusstraße 67
24103 Kiel

Telefon: 0431 / 55 77 91 93
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Frauen und Männer, Jugend und Alter der Nordkirche

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Der Hauptbereich Frauen und Männer, Jugend und Alter der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland ist verantwortlich für die Internetpräsenzen der ihm angegliederten Dienste und Werke nach §30 des Kirchengesetzes über die Hauptbereiche der kirchlichen Arbeit (Hauptbereichsgesetz - HBG) vom 03. November 2017 der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland:

Frauenwerk der Nordkirche - www.frauenwerk.nordkirche.de

sowie den zugeordneten Fachstellen, Projekten, Institutionen und Vereinen

Jugendpfarramt in der Nordkirche - www.jupfa.nordkirche.de

sowie den zugeordneten Fachstellen, Projekten, Institutionen und Vereinen

Jugendaufbauwerk Plön Koppelsberg der Nordkirche - www.jaw.koppelsberg.eu

Arbeitsstelle Ehrenamt der Nordkirche - www.engagiert-nordkirche.de (gemeinsam mit dem Hauptbereich Gottesdienst und Gemeinde)

Männerforum der Nordkirche - www.maennerforum.nordkirche.de

Fachstelle Alter der Nordkirche - www.senioren.nordkirche.de

Evangelische Arbeitsgemeinschaft Erwachsenenbildung der Nordkirche - www.erwachsenenbildung-nordkirche.de

Fachstelle Familien der Nordkirche - www.familien.nordkirche.de

sowie die Einrichtungen

Strandläufernest Sylt - Zeltplatz - http://sln.strandlaeufernest.de

Haus Leuchtfeuer Sylt - Gruppenhaus - www.ehin.de/haus/haus_leuchtfeuer_sylt,

im folgenden Hauptbereich Frauen und Männer, Jugend und Alter genannt.

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Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Sie wird vertreten durch die Kirchenleitung.

Das Leitungsgremium der Nordkirche

Die Kirchenleitung leitet die Nordkirche im Rahmen des geltenden Rechts. Sie berät über die grundlegende kirchliche Gesamtplanung und entscheidet bei dienstrechtlichen Angelegenheiten der Kirchenbeamten. Sie wirkt auch bei der Wahl oder Berufung von Pastorinnen und Pastoren, Kirchenbeamten und leitenden Angestellten im gesamtkirchlichen Dienst mit. Die Kirchenleitung führt außerdem die Aufsicht über das Landeskirchenamt.

Die Miglieder der Ersten Kirchenleitung der Nordkirche amtieren bis 2019, sie wurden 2013 von der Landessynode gewählt. Der Landesbischof der Nordkirche und die Bischöfin und Bischöfe im Sprengel gehören kraft Ihres Amtes der Kirchenleitung an. Der Landesbischof hat den Vorsitz inne.

Der Sitz der Kirchenleitung ist in Schwerin.

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Der Datenschutzbeauftragte der Nordkirche

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Cookies, die zur Durchführung des elektronischen Kommunikationsvorgangs oder zur Bereitstellung bestimmter, von Ihnen erwünschter Funktionen (z.B. Anmeldung bei Veranstaltungen) erforderlich sind, werden auf Grundlage der DSG-EKD gespeichert (in Ableitung von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Als Websitebetreibende haben wir ein berechtigtes Interesse an der Speicherung von Cookies zur technisch fehlerfreien und optimierten Bereitstellung unserer Dienste. Soweit andere Cookies (z.B. Cookies zur Analyse Ihres Surfverhaltens) gespeichert werden, werden diese in dieser Datenschutzerklärung gesondert behandelt.

Unser Analysetool: Matomo (Piwik) 

Die seitens des Hauptbereichs Frauen und Männer, Jugend und Alter der Nordkirche verantworteten Internet-Angebote  nutzen für die Datenanlyse Matomo (früherer Name: Piwik). Das ist eine Open-Source-Webanwendung für Webanalytik.

Matomomo ist eine Alternative zu Google Analytics und nutzt für die Speicherung datenschutzrechtlich sensibler Logdaten nur die Server des Website-Betreibers. Dadurch wird mehr Datenschutz gewährleistet. In Deutschland ist Matomo nach Google Analytics das meistverwendete Webanalytik-Werkzeug. (Quelle des Textes über Matomo: Wikipedia.)

Widerspruchsmöglichkeit hierzu finden Sie leicht zugänglich ganz oben auf der Seite!

Hinweise zu Social Media Button

Auf dieser Website verwenden wir in ausgewählten Bereichen (Nachrichten, Pressemitteilungen, Veranstaltungen) Social Media Button. Diese Button verlinken zu Facebook, Twitter, E-Mail sowie WhatsApp (letzteres nur, wenn Sie mit mobilen Geräten durch unsere Website surfen).

Unsere Social Media Button leiten nur dann direkt in Ihr Social Media Profil, wenn Sie ein solches haben und es gleichzeitig geöffnet ist. Wenn Sie in den genannten Netzwerken kein Profil haben und / oder nicht angemeldet sind, erfolgt nach einem Klick auf ein Button die Übermittlung des Links. Auf die Weiterleitung anderer Informationen, z.B. die sogenannte "Browserhistorie", haben wir keinen Einfluss. Sie hängt mit der individuellen Nutzung und Einstellung Ihres Browser zusammen. 

Social Media halten eigene Datenschutzerklärungen für die Nutzung im europäischen Raum vor. Diese können Sie hier einsehen: 

Facebook/Privacy

Twitter/Privacy

WhatsApp/Legal

E-Mail: Bitte lesen Sie dazu unsere Erklärung weiter unten.

Hinweise zur Nutzung und zur Datenverarbeitung

Auf dieser Website haben Sie die Möglichkeit, mit uns Kontakt aufzunehmen. In diesem Fall werden Ihre Angaben zur Bearbeitung und Beantwortung Ihrer Anfrage gespeichert. Sofern innerhalb unseres Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten besteht (E-Mail-Adressen, Namen, Anschriften), erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens der Nutzerinnen und Nutzer ausdrücklich auf freiwilliger Basis. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte (andere kirchliche Einrichrichtungen oder Dienststellen) erfolgt nur, um Ihre Fragen gut zu beantworten oder um Ihre Kommentare an die richtige Stelle weiterzuleiten. Nach abschließender Bearbeitung Ihrer Anfrage, spätestens jedoch nach 10 Tagen, werden Ihre Daten gelöscht.

Die Inanspruchnahme aller angebotenen Dienste ist - soweit technisch möglich und zumutbar - auch ohne Angabe solcher Daten bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet.

Die Nutzung von Kontaktdaten wie Postanschriften, Telefon- und Faxnummern sowie E-Mail-Adressen, die wir im Rahmen des Impressums oder vergleichbarer Angaben veröffentlichen, ist zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderten Informationen durch Dritte nicht gestattet. Rechtliche Schritte gegen die Versender von sogenannten Spam-Mails bei Verstößen gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten.

Nordkirche.de setzt in bestimmten Bereichen Cookies und Session-ID ein. In bestimmten Bereichen - insbesondere beim Kontakt-Formular, Newsletter, Versenden-an-Option und in unserem Kirchenshop - werden personenbezogene Daten gespeichert, verarbeitet und verwendet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt in keinem Fall.

Wenn Sie innerhalb dieses Angebots Seiten und Dateien abrufen und dabei aufgefordert werden, Daten über sich einzugeben, erfolgt diese Datenübertragung verschlüsselt (https) über das Internet. 

Im Rahmen der statistischen Erhebung werden Rechner bezogene Daten - wie z.B. verwendeter Browser, IP-Adresse u.a. - sowie Personen bezogenen Daten - wie angesurfte Websiten, eingegebene Suchbegriffe etc. - gesammelt, gespeichert und ausgewertet.

Google-Dienste in ausgewählten Bereichen

Wir setzen vereinzelnd in ausgewählten Bereichen Google-Dienste ein. Diese sind: 

Google-Karten im Adressenwerk und im Veranstaltungskalender; außerdem Google Translate, wenn Sie sich die Website in eine andere Sprache übersetzen lassen möchten (der Zugang ist jeweils am unteren Seitenende möglich); sowie YouTube, wenn Sie eine Seite aufrufen, auf der Videos eingebunden sind. Diese Dienste erheben und speichern automatisch Informationen, u.a. die Referrer URL und Ihre IP-Adresse. Weitere, ausführliche Informationen dazu finden Sie hier: policies.google.com/privacy.

Email / Formulare

Aus technischen oder betrieblichen Gründen kann der Empfang von E-Mail-Kommunikation gestört sein und/oder nicht rechtzeitig den Empfänger erreichen. Daher hat die Versendung von E-Mails an uns keine fristwahrende Wirkung und kann Fristen nicht rechtsverbindlich setzen. Wir empfehlen, zeitkritische oder eilige Nachrichten zusätzlich per Post, Kurier oder Telefax zu übersenden.

Falls Sie sicher sein wollen, dass Ihre E-Mail ordnungsgemäß empfangen worden ist, fordern Sie bitte von dem Empfänger eine schriftliche Empfangsbestätigung an. Wir unternehmen alle vernünftigerweise zu erwartenden Vorsichtsmaßnahmen, um das Risiko einer Übertragung von Computerviren zu verhindern. Wir sind jedoch nicht haftbar für Schäden, die durch Computerviren entstehen.

Bitte führen Sie selber Überprüfungen auf Computerviren durch, bevor Sie E-Mails lesen, insbesondere bevor Sie Anhänge zu E-Mails öffnen. Die Kommunikation per E-Mail ist unsicher, da grundsätzlich die Möglichkeit der Kenntnisnahme und Manipulation durch Dritte besteht. Wir empfehlen, keine vertraulichen Daten unverschlüsselt per E-Mail zu versenden.

Kalendereinträge und Übertragung von Terminen 

In unserem Veranstaltungskalender kann für jede Veranstaltung auf der Detailseite eine ics-Datei für Kalendereinträge heruntergeladen werden. Darin steht: Betreff, Ort, Beginn und Ende (Datum und Uhrzeit) sowie der Beschreibungstext der Veranstaltung. Die Übernahme der Daten erfolgt einmalig, es gibt keine Rückkoppelung zu unserem Veranstaltungskalender. Die Nutzung dieses Dienstes ist freiwillig. Sofern Sie Veranstaltungsdaten in Ihren Kalender importieren, übernehmen Sie die oben genannten Daten in Ihre Geräte. Wir übernehmen dafür keine Haftung und bieten keine Gewährleistung, dass dieser Dienst immer funktioniert. Sollte die Veranstaltung ausfallen, bieten wir keine Gewähr.

Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses

Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

MeineSeite.Nordkirche.de 

Die Subdomain MeineSeite.Nordkirche.de führt in das passwortgeschützte Intranet von Nordkirche.de.

In diesem intranet werden öffentliche und personenbezogene Daten wie Namen und Adressen, Kontaktdaten sowie Veranstaltungen und Kollektenprojekte eingegeben und gespeichert. Die Einagbe erfolgt freiwillig und ausschließlich nach schriftlicher Einwilligungserklärung. Die Veröffentlichung dieser Daten erfolgt ausdrücklich auf freiwilliger Basis und / oder im Rahmen einer dienstlichen Vereinbarung. 

Daten werden auch über Schnittstellen erfasst, weiterverarbeitet sowie an Dritte weitergegeben.

Alle Daten können auf Anfrage seitens des Seitenbetreibers gelöscht werden.

Die Inanspruchnahme der angebotenen Dienste ist - soweit technisch möglich und zumutbar - auch anonymisiert möglich.

Gewährleistung

Wir übernehmen keine Gewähr dafür, dass das Angebot jederzeit zur Verfügung steht. 

Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
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  • Hostname des zugreifenden Rechners
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  • IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Grundlage für die Datenverarbeitung ist die DSG-EKD (in Ableitung aus Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), die die Verarbeitung von Daten zur Erfüllung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen gestattet.